Fachklinik für Physikalisch-Rehabilitative Medizin und Schmerzbehandlung
Orthopädie (AHB)
 

37242 Bad Sooden-Allendorf

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der Orthopädischen Abteilung der Klinik Hoher Meissner - finden Sie hier


TCM
bei Fibromyalgie

von Dr. med. Petra Brückner

 

Behandlung des Fibromyalgiesyndroms mit
den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin - TCM
 


Unstrittig ist zur Behandlung der Fibromyalgie die Schulmedizin unverzichtbar und hat höchsten Stellenwert.

TCM bei Fibromyalgie

Dennoch treten immer mehr moderne Krankheitsbilder in unserer westlichen Gesellschaft auf, die mit herkömmlichen Methoden weder hinreichend erklärt noch effizient therapiert werden können. Ein Beispiel stellt auch das Fibromyalgiesyndrom dar, weshalb wir in enger Absprache mit den betroffenen Patienten die Behandlungsmethoden der TCM (der Traditionellen Chinesischen Medizin) in der Klinik Hoher Meissner Bad Sooden-Allendorf zum Einsatz brachten. 

Bei der Fibromyalgie leiden die Betroffenen in erster Linie unter Schmerzen der Muskulatur sowie der gelenknahen Weichteilstrukturen, oft des gesamten Körpers. Als Diagnosekriterium wird die Druckschmerzhaftigkeit bei Druck von 4 kp an von der ACR (American College of Rheumatologie) definierten Druckpunkten spezieller Sehnen-/ Muskelübergänge („Tender-Points“) herangezogen.

Begleitend treten bei diesem Krankheitsbild oft ausgeprägte funktionelle und vegetative Begleitsyndrome auf, deren Kombination von Patient zu Patient erheblich differieren kann.

Typisch ist, dass sich die Patienten völlig ausgebrannt fühlen, einen Leistungsknick haben und einen gestörten Nachtschlaf beklagen.

Es lassen sich Parallelen zum „Chronic Fatigue-Syndrom“ ziehen. 

Die häufigsten, die Weichteilschmerzen begleitenden Symptome (entsprechend abnehmender Häufigkeit) sind:

-         
Abfall der psychomotorischen Leistungsfähigkeit mit vorzeitiger Ermüdbarkeit
-          Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen)
-          Kopfschmerzen (meist der Schläfenregion, häufig mit Migränecharakter)
-          Reduzierte Stresstoleranz
-          Manchmal Gereiztheit
-          Nervosität, innere Unruhe
-          Distensions- und Schwellungsgefühle (v.a. der Hände) die sich meist nicht objektivieren lassen
-          Spasmen und Verkürzungen der Muskulatur
-          Kälteaversion mit Auftreten von kalten Händen und Füssen
-          Hypästhesien (Taubheitsgefühl) und Parästhesien (Kribbelmissempfindungen) an Händen und
       Füssen
-          Gastrointestinale Störungen (Reizdarmsymptomatik, Durchfall, Verstopfung, Blähungen,
       verstärkte Darmgeräusche)
-          Ödembildungen
-          Herz- und Atembeschwerden (Herzklopfen, Beklemmungsgefühle)
-          Vermehrtes Schwitzen bei geringer Belastung
-          Depressive Verstimmung (als Kernemotionen lassen sich Angst oder Traurigkeit extrahieren)
-          Blasse, matte Gesichtsfarbe
-          Nachtschweiß
-          Schwindelgefühle, orthostatische Dysregulation (Kreislaufinsuffizienz)
-          Tinnitus (Ohrgeräusche)
-          Dysmenorrhoe (Unregelmäßigkeiten der Menstruation)
-          Dysurie (Unregelmäßigkeiten beim Wasserlassen)
-          Auftreten von Hitzesensationen an Handflächen und Fußsohlen, besonders abends und nachts,
      „Hitzewallungen“
-          Trockene Augen 

In vielen Fällen lässt sich eine zugrundeliegende perfektionistische Persönlichkeitsstruktur von Fibromyalgiepatientinnen/-patienten eruieren. Fast zwangsläufig folgt, bei hohem Leistungsanspruch an sich selbst und der Erkenntnis, den Anforderungen nicht mehr ausreichend gewachsen zu sein, auch Unzufriedenheit mit der beruflichen Situation. 

Mehr als 80 Prozent der Fibromyalgie-Patienten sind Frauen. 

Zwar gibt es schulmedizinisch erste Erkenntnisse über mögliche, mit diesen Beschwerden zusammenhängende endokrinologische, zentralnervöse sowie periphere muskel- und neurophysiologische Dysregulationen, die zusammenfassend als unspezifischer Ausdruck einer neuroendokrinen Stressreaktion gewertet werden. Eine eindeutige wissenschaftliche Erklärung zur Genese der Fibromyalgie steht nach wie vor aus. 

Die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten der Fibromyalgie bestehen in der Gabe von Schmerzmedikamenten und Antidepressiva, verhaltenstherapeutisch orientierter psychologischer Mitbetreuung und einem breiten Spektrum an physikalischen Anwendungen. Die Symptome lassen sich hierdurch oft nur mäßig und kurzfristig lindern. 

Nicht wenige Fibromyalgiepatienten fühlen sich von ihrem Arzt nicht ernst genommen oder in die Simulantenecke geschoben. 

Dieser Eindruck resultiert aus der fibromyalgietypischen Tatsache, dass den multiplen körperlichen Beschwerden und dem Erschöpfungszustand kein hartes organisches Substrat gegenübersteht.

Zwangsläufig resultiert für viele Fibromyalgiepatienten oft eine jahrelange Odyssee durch die Arztpraxen in dem Versuch, die vielfältigen Beschwerden abzuklären. 

Das Beispiel der Fibromyalgie zeigt, dass sich die naturwissenschaftlich geprägte westliche Medizin hauptsächlich am morphologischen Substrat und den physiologischen Abläufen im menschlichen Körper orientiert und darüber Krankheitszustände zu erklären versucht. Auch bio-psycho-soziale Aspekte werden in die Gesamtbetrachtung mit einbezogen. 

Die energetischen Zusammenhänge finden erst langsam Beachtung und genau an diesem Punkt setzt die TCM - Traditionelle Chinesische Medizin - an. Sie nutzt erfolgreich das seit vielen Jahrhunderten bewährte Meridiansystem, gewissermaßen eine energetische „Pathologie und Anatomie“. 

Auch bei Fibromyalgiepatienten können mit den Methoden der TCM leicht die zugrundeliegenden Krankheitsmuster bestimmt werden.

In der Klinik Hoher Meissner zeigten sich bei den nach Methoden der TCM behandelten Fibromyalgiepatienten sehr verschiedene energetische Dysbalancen, die einer individuell zugeschnittenen TCM -Therapie zugeführt wurden.

Dadurch wurde ein Ausgleich der gefunden energetischen Dysbalance erreicht. 

Eine schnelle Beschwerdefreiheit kann auch mit den Methoden der TCM bei den oftmals massiven und über Jahre hinweg bestehenden energetischen Störungen nicht garantiert werden. Je nach Schwere und Dauer der Erkrankung sind Behandlungszeiträume von Wochen bis Monaten notwendig, um eine zufriedenstellende Besserung zu erreichen. 

TCM - Ambulant oder stationär? 

In der Abteilung für TCM der Klinik Hoher Meissner gibt es die Möglichkeit, sowohl unter stationären wie auch ambulanten Bedingungen behandelt zu werden. Vorteil einer stationären Therapie ist einerseits das temporäre Herauslösen des Patienten aus einem manchmal belastenden häuslichen und beruflichen Umfeld und weiterhin die Möglichkeit, ein intensives und vielschichtiges Therapiekonzept zu verwirklichen. Ambulante Behandlungen bieten sich bei chronisch Erkrankten an, die über mehrere Monate hinweg behandelt werden müssen, aber auch bei akuten Störungen. 

In Einzelfällen kann eine Kombination von beiden Möglichkeiten sinnvoll sein:

eine intensive stationäre Erstbehandlung zur Vermittlung von Optimierungsmöglichkeiten der Ernährung und Lebensgewohnheiten sowie dem Erlernen energetischer Eigenübungen (z.B. Tai Chi), im Anschluss daran ambulante Weiterbetreuung nach den Prinzipien der TCM

TCM - Tarife

 

Die Kosten für eine fundierte Behandlung auf Grundlage der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin werden in Deutschland bisher nicht von den gesetzlichen Kostenträgern übernommen. Die Behandlung in unserer Abteilung für TCM wird daher privat bzw. auf Selbstzahlerbasis abgerechnet.
Informieren Sie sich hier:
Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)


Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung:

 

Dr. med. Petra Brückner

Fachärztin für Orthopädie,

Fachärztin für Physikalische und Rehabiltative Medizin,

Akupunktur, Chirotherapie,

spezielle Schmerztherapie, Sportmedizin
- Chefärztin der Orthopädischen Abteilung -

 

oder

 

Dr. med. Matthias Knöringer

Akupunktur A- und B-Diplom

Ausbildung in Chinesischer Phytotherapie

Energiemedizin

Animationen animierte Augen

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unsere Chefärztin im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.

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Aktualisiert: Juni 2010

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