Rehabilitation der FibromyalgieÜbersicht:
von Dr. med. Petra Brückner und Dr. med. Carsten Schröter
Rehabilitation der Fibromyalgie
– Einleitung
Die
Fibromyalgie ist keineswegs eine seltene Erkrankung, sie ist vielmehr
ausgesprochen häufig. Nach vorsichtigen Schätzungen sind in Deutschland mehr
als 2 Millionen Menschen von der Fibromyalgie betroffen. Aber kaum eine
Erkrankung wird so oft missverstanden wie die Fibromyalgie. Und kaum eine
Erkrankung weist eine so große Spannung zwischen Ärzten und Patienten auf.
Gerade bei der Fibromyalgie ist aber das Zusammenwirken von Patient, Arzt,
Physiotherapeut und Psychologen - auch in der Rehabilitation - so enorm wichtig. Seit mehr als
6 Jahren
betreuen wir in der Klinik Hoher Meissner interdisziplinär Fibromyalgie -
Patienten und bieten für diese in der Rehabilitation ein multimodales, umfassendes und in der
Absprache mit dem/der Betroffenen individuell gestaltetes Therapiekonzept an. Wir
möchten Ihnen im folgenden unser Konzept in der Therapie der Fibromyalgie
darstellen. Besondere Schwerpunkte in der Rehabilitation werden in der Darstellung auf
liegen.
Wegen
der sehr individuellen Symptomatik, wegen der unterschiedlichen
Schmerzausdehnung und den unterschiedlichen Stadien der Schmerzchronifizierung,
wegen der unterschiedlichen Ursachen und Verläufe gibt es die Therapie
der Fibromyalgie nicht. Sie muss für jeden Patienten individuell
erarbeitet und interdisziplinär zusammengestellt werden.
Rehabilitation der Fibromyalgie
– Physiotherapie
Die
Krankengymnastik dient
Wichtig
ist, dass die Krankengymnastik bewegungsfördernd ist und den Patienten mit
Fibromyalgie motiviert, ihm wieder Spaß an der Bewegung vermittelt. Da auch während
eines stationären Rehabilitationsaufenthaltes nach oft jahrelangem Verlauf der
Erkrankung ein Verschwinden der Symptome nicht erwartet werden kann, wohl aber
eine deutliche Besserung, muss die Behandlung auch nach der Beendigung des
stationären Verlaufs weiter fortgeführt werden. Hier ist besonders wichtig,
dass der Patient sich nicht auf ein oder zwei Krankengymnastik-Einheiten pro
Woche am Heimatort verlässt, sondern in Eigenregie ein in der
Rehabilitationsklinik erlerntes Therapieprogramm fortführt. Hierfür ist in der
Regel auch die Einweisung in eine Fitness- und Sporttherapie sinnvoll.
Die
Physikalische Therapie mit ihren Facetten
kann
zwar längerfristig die Erkrankung nicht richtungweisend günstig beeinflussen,
ist aber unterstützender Bestandteil der rehabilitativen Behandlung. Durch die
Schmerzlinderung unter den drei individuell einzusetzenden Therapieformen können
die bewegungs- und belastungsfördernden Behandlungen der Krankengymnastik
leichter durchgeführt werden. Durch
die Massagen wird eine Verbesserung der Spannung der Muskulatur, in der
Regel eine Lockerung erreicht, zudem werden Stoffwechselvorgänge angeregt,
Stoffwechselprodukte leichter abtransportiert. Hierfür stehen Knetungen,
Walkungen, Streichungen, Vibrationen, Bindegewebsmassagen, Reflexzonenmassagen
und Lymphdrainagen zur Verfügung. Bei
der Thermotherapie wird lokale Kryotherapie (Kältetherapie) oft genutzt,
um bei umschriebenen entzündlichen Gelenkveränderungen eine Schmerzlinderung
zu erreichen. Für die meisten Patienten führt jedoch die Wärmebehandlung zu
einer deutlichen Schmerzlinderung, die Infrarotkabine führt zu einer sehr
angenehmen Erwärmung des Körpers, ebenso die Sauna. Dem gleichen Zweck dient
die wärmende Sandliege. Lokal werden Packungen (Fango, Moor) und die beliebte
Heiße Rolle eingesetzt. Um dem Körper Wärme zuzuführen, werden gerne auch
medizinische Bäder, zum Teil in der Form von Überwärmungsbädern oder Moorbädern
zugeführt.
Die
Elektrotherapie weist verschiedene Möglichkeiten der Schmerzlinderung
auf:
Durch
die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS, bewirkt eine
Erregung der schnellleitenden sensiblen Nervenfasern durch einen angenehm
empfundenen Strom. Das Eintreffen der Impulse dieser sensiblen Nervenfasern
hemmt die Impulse der langsam leitenden Schmerzen vermittelnden Nervenfasern im
Rückenmark. Schmerzen werden dadurch geringer wahrgenommen, sie werden im
positiven Sinne überlagert. Die Stromanwendung soll angenehm, keinesfalls
schmerzhaft durchgeführt werden. Sie ist sehr gut verträglich. Da es
allerdings im Verlauf zu einer Toleranzentwicklung kommen kann, soll sie nicht
ständig, sondern immer wieder, beispielsweise 3 bis 4 Mal am Tag 20 Minuten, je
nach individueller Einstellung auch länger, eingesetzt werden.
Die
Galvanisation wird in Form von Stanger- oder 4-Zellen-Bad durchgeführt,
jeweils zur Verbesserung der Spannung von Muskulatur, Verbesserung der
Durchblutung und vor allem Schmerzlinderung. Dem gleichen Ziel dienen, nur
umschriebener, die Quergalvanisationen. Hier werden Elektroden im Bereich
von Gelenken zielorientiert angebracht. Wird ein Gel eines Schmerzmedikamentes
(beispielsweise Diclofenac) unter eine der Elektroden gegeben, kann das
Medikament besser in den Körper eindringen und die Wirkung der Galvanisation
verbessern, wir sprechen bei diesem Verfahren von der Iontophorese.
Bei
Interferenzströmen handelt es sich um ein sog. Mittelfrequenzverfahren,
es hat einen massageähnlichen, durchwalkenden Effekt auf die Muskulatur. Es
wird ebenfalls als sehr angenehm empfunden.
Die
Kurzwelle, ein Hochfrequenzverfahren führt zur Wärmebildung in der
Tiefe, dadurch zur Schmerzlinderung und Verbesserung von Durchblutung und
Stoffwechselfunktion.
Der
gleichen Intention dient der Ultraschall, der ebenfalls zu einer Wärmebildung
führt. Die
transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) hat den Vorteil, dass die Geräte
sehr klein sind, dem Patienten problemlos mitgegeben werden können, sehr
einfach zu bedienen sind, die anderen vorgestellten Verfahren können nur in
einer Therapeutenpraxis durchgeführt werden und stehen dem Patienten somit
nicht jederzeit bei Bedarf zur Verfügung. Die
manuelle Therapie stellt eine Therapiefacette beim akuten Schmerz dar,
auch beim akut verstärkten chronifizierten Schmerz. Zu unterscheiden sind hier
die Mobilisation, die Physiotherapeuten durchführen können, sie beginnt dort,
wo der aktive Bewegungsumfang eines Gelenkes für den Patienten endet,
beispielsweise bei der Mobilisation von Kontrakturen, also eingeschränkter
Gelenkbeweglichkeit. Über die sog. physiologische Grenze hinaus, in den
paraphysiologischen Bereich hinein bis hin zur anatomischen Grenze wird die
Manipulation durchgeführt. Diese Maßnahmen sind nur dem Arzt erlaubt. Diese Maßnahmen
sind im Halsbereich problematisch wegen der Gefahr von Gefäßschädigungen mit
resultierenden Durchblutungsstörungen des Gehirns. Bei chronischem Schmerz
eignen sie sich wegen eventuell häufiger Beschwerden durch die Notwendigkeit
vermehrter Durchführung ebenfalls nicht. Das
Fehlen von überprüfbaren diagnostischen Fakten ist für die Patienten/innen of
schwer zu verkraften, so dass die Betroffenen sich oftmals als „Simulanten“
oder „Rentenjäger“ diskriminiert fühlen. Es ist bekannt, dass
langandauernder familiärer, beruflicher oder sozialer Stress zu einem Überforderungssyndrom
mit veränderter Selbstwahrnehmung führen und die Krankheitssymptome der
Fibromyalgie triggern.
Rehabilitation der Fibromyalgie
– psychologische Betreuung
Neben
der physikalischen Therapie, der Krankengymnastik, der moderaten medizinischen
Trainingstherapie, der medikamentösen Therapie und der Akupunktur nimmt die
psychologische
Betreuung in der Behandlung einen breiten Raum ein. Dies bedeutet nicht,
dass wir die von uns betreuten Fibromyalgie - Patienten in eine
„Psycho-Schublade“ schieben, sondern die psychologische Gesprächstherapie
umfasst das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien und
Entspannungsverfahren als wichtigen Baustein zum Beherrschen der Erkrankung. Im
Rahmen der psychologischen Behandlung erfolgt eine umfassende Aufklärung über
die Erkrankung und mögliche Zusammenhänge der Schmerzen mit sowohl physischen
als auch psychischen Belastungssituationen. Die Aufklärung und Information
beinhaltet auch das Kennenlernen und Verstehen der Eigenheiten und Bedeutung von
Schmerzen, genauso wie die Beruhigung bezüglich der Prognose der Fibromyalgie.
Unser
Zeitgeist stellt an uns alle höchste Anforderungen:
Es
resultiert in der Gesamtheit eine enorme Reizüberflutung, ein ständig erhöhter
Spannungs- und Bereitschaftslevel, manchmal ohne die notwendigen Ruhephasen.
Es
ist bekannt, dass Fibromyalgie - Patienten/innen sich durch spezifische Persönlichkeitsmerkmale
auszeichnen:
Eine
starke Leistungsorientierung, der Hang zum Perfektionismus sowie das Bedürfnis
nach Selbständigkeit und Überlegenheit bezüglich der Leistung konnte
ebenfalls nachgewiesen werden. In
einer Vielzahl von Fällen war festzustellen, dass das Selbstwertgefühl bei
Fibromyalgie - Patienten/-innen nur schwach ausgeprägt ist und sich über
Anerkennung – stets auf der Basis überdurchschnittlich hoher Leistung –
stabilisiert. Solche Zusammenhänge darzustellen, gehört zu den Inhalten einer
guten individuellen psychologischen Gesprächstherapie. Dabei wird angestrebt,
die betroffenen
Fibromyalgie - Patienten-/innen auf ihre Ressourcen zu orientieren, Gespräche
über Lebensführung und Lebensstil zu führen und dadurch psychosoziale
belastende Faktoren zu minimieren. Der Schmerz soll als Herausforderung
betrachtet werden, den es zu bewältigen gilt und nicht als Schicksal, dem man
hilflos ausgeliefert ist. Eine
Verbesserung der Lebensqualität wird nach dem verhaltenstherapeutischen Ansatz
von Lutz und Kopenhöfer (1983) zum Aufbau positiven Erlebens und Handelns
angestrebt.
Dazu
gehören:
Die
Vermittlung und das gemeinsame Training von Entspannungstechniken (autogenes
Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Atemfeedback und
Myofeedback) gehören zum festen Therapieregime für Fibromyalgie - Patienten/-innen.
Im gemeinsamen Gespräch wird vorab herausgefiltert, welche
Entspannungsstrategie dem persönlichen Couleur am ehesten entspricht, so dass
eine indikationsgerechte Zuordnung erfolgen kann.
Entspannungstechniken
bewirken auf physiologischer Ebene:
Auf
psychologischem Sektor:
In
unserer Klinik werden gleichsam einem Puzzle die verschiedenen und
gleichwertigen Therapiebausteine zur optimalen Behandlung der Fibromyalgie aus
dem Bereich der Aktiv- und Passivtherapie, der Psychologie und medikamentösen
Therapie sowie durch Nutzung von Alternativverfahren wie Akupunktur und TaiChi
genutzt, um die angestrebten Therapieziele gemeinsam mit Ihnen, als Patient/in,
zu erreichen.
Rehabilitation der Fibromyalgie
– Medikamente
Die
Palette von Medikamenten zur Behandlung des chronischen Schmerzes ist
heute sehr groß. Sie reicht von den üblichen „Schmerzmitteln“, den sog.
nichtsteroidalen Antirheumatika bis hin zu Antidepressiva. Zu der Gruppe der
sog. nichtsteroidalen Antirheumatika gehören beispielsweise Asprin®, Thomapyrin®, Spalt®, Vivimed®, Benuron®, Paracetamol®, Diclofenac®, Voltaren®, Tavalon®, Ibuprofen®
etc., die Liste ließe
sich noch weit fortsetzen. Häufige
Nebenwirkungen des Einsatzes der üblichen Schmerzmittel, insb. bei chronischen
Schmerzen sind Magenschleimhautentzündungen bis hin zu lebensbedrohlichen
Magenblutungen. Eine weitere häufige Nebenwirkung sind Nierenfunktionsstörungen
bis hin zur Dialyse, Leberfunktionsstörungen und bei Patienten mit häufigen
Kopfschmerzen Dauerkopfschmerzen. Eine
weitere wichtige Gruppe stellen die Opioide dar. Hierzu gehören z.B. Tramal®, Valoron®, Morphin®, MST®, Fortral®und Durogesic®. In Hinsicht auf die
vorgenannten Nebenwirkungen der nichtsteroidalen Antirheumatika sind die
genannten Medikamente unproblematisch. Sie können allerdings zu
Konzentrationsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung und
Blasenentleerungsstörungen führen. Während Sucht bei Schmerzpatienten relativ
selten eintritt, tritt eine körperliche Abhängigkeit sehr wohl regelmäßig
auf. Werden die Medikamente schlagartig abgesetzt, tritt nach längerem Gebrauch
eine Entzugssymptomatik auf. Das Hauptproblem dieser Medikamentengruppe sehen
wir aber darin, dass sie oft als Ende der therapeutischen Möglichkeiten
angesehen werden, sowohl vom Patienten als auch vom betreuenden Arzt. Sie werden
dann oft ohne ergänzende andere Therapien eingesetzt. Der Einsatz der Opioide
kann sehr wohl über einen längeren Zeitpunkt sinnvoll und notwendig sein, es
sollte aber nie aus den Augen verloren werden, mit anderen hier aufgeführten
Therapieformen anzustreben, den Patienten aus der chronischen Schmerzerkrankung
wieder herauszuführen. Die
sogenannten Muskelrelaxantien dienen der Behandlung von Muskelverspannungen, die
ja oft ein wesentliches Problem chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates
darstellen. Hierzu zählen z.B. Katadolon®, Mydocalm®, Musaril®. Auch bei
diesen Medikamenten sollte der Einsatz zeitlich begrenzt bleiben.
Bei
sogenannten neurogenen Schmerzen, also Schmerzen, die durch Störungen des
Nervensystems bedingt sind, z.B. bei Polyneuropathien oder bei einschießenden
Schmerzen, hat sich der Einsatz von Medikamenten bewährt, die primär zur
Behandlung von Epilepsien entwickelt
worden sind. Hierzu zählen beispielsweise Carbamazepin (z.B. Tegretal®) oder Gabapentin (z.B. Neuronin®). In der Regel ist diese Medikamentengruppe jedoch
bei der Fibromyalgie wenig effektiv. Eine
Medikamentengruppe, die sich bei chronischem Schmerz zunehmend an Bedeutung
verschaffen, sind die Antidepressiva. „Ich bin doch nicht depressiv, wären
die Schmerzen weg, wäre auch die Stimmung besser!“ Dies berichten
gelegentlich Patienten erbost, wenn die Therapiemöglichkeit der Antidepressiva
besprochen wird. Die Medikamente sind in der Schmerztherapie aber tatsächlich
unabhängig vom Vorliegen einer Depression
wirksam. Sie haben einen eigenen analgetischen (schmerzlindernden) Effekt.
Dieser Effekt wird auch rascher als bei der Therapieindikation der Depression
erreicht (nach ca. 10 bis 14 gegenüber 14 bis 21 Tagen), die Dosierungen liegen
auch niedriger. Besonders klare Untersuchungsergebnisse liegen vor für
Amitriptylin (z.B. Saroten®) oder auch Doxepin (z.B. Aponal®). Aber auch für
die neueren Antidepressiva liegen zunehmend Hinweise auf entsprechende
Therapieeffekte vor. Wichtig ist, zu wissen, dass der Effekt nicht nach 20-30
Minuten nach der Einnahme einsetzt, sondern eine regelmäßige
Medikamenteneinnahme voraussetzt. Die Medikamentengruppe ist gut geeignet für
die Dauertherapie, die Gefahr einer Sucht oder Abhängigkeit ergibt sich bei
dieser Medikamentengruppe nicht.
Rehabilitation der Fibromyalgie
- Außenseitermethoden
Von
den Außenseitenmethoden setzen wir gerne die
Akupunktur ein.
Besonders durch die Ohrakupunktur ist oft eine Entlastung von den Schmerzen zu
erreichen, dadurch ist dem Patienten eine bessere Mitarbeit bei den
aktivierenden Therapien oft möglich. Rehabilitation der Fibromyalgie – sozialmedizinische AspekteAber
auch sozialmedizinische Aspekte müssen Berücksichtigung finden.
Beispielsweise ist zu überprüfen, ob die Arbeitsplatzeinrichtung heutigen
Standards genügt, ob der Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist. Auch ist zu
überprüfen, ob durch ausreichende Pausen, eventuell zusätzliche Pausen die
Arbeitsfähigkeit erhalten oder verbessert werden kann. Ist die Arbeitsfähigkeit
auf Dauer nicht zu erhalten, müssen Teilberentung oder vollständige Berentung
erwogen werden. Auch ist zu überprüfen, ob Leistungen nach dem
Schwerbehindertengesetz zum Einsatz kommen können. Schmerzfreiheit
können wir nicht versprechen, sondern wir streben an, dass Sie nach einer 3-4wöchigen
Rehabilitationsmaßnahme mit dem Schmerz tolerabel und besser leben können und
Sie die Krankheit beherrschen – und nicht die Krankheit Sie.
Mit
den besten Wünschen, insbesondere für Ihre Gesundheit
Chefärztin
der Orthopädischen Abteilung der Klinik Hoher Meissner
Chefarzt der Neurologischen Abteilung der Klinik Hoher
Meissner
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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.
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